| Insights für besseres Demand Planning | Forecast Value Add kann berechnet werden. Weitere Insights müssen händisch gefunden werden in unintuitiver Oberfläche. | Gute Darstellung von Daten und Ergebnissen, ermöglichen dem User teilweise aus der Vergangenheit Insights manuell zu finden. | Exception Handling zu Datenauffälligkeiten und Berechnung des Forecast Value bringen gute erste Insights. | Prozess wird durch definierte Exceptions gesteuert. Alles regelbasiert, ohne automatische Mustererkennung für den Planer. | Proaktive Reports zu fehlerhaften Daten und auffälligen Ergebnissen für optimales Demand Planning und nachhaltiges Lernen. |
| Prognosequalität | Best-fit-Ansatz wählt aus mehreren Modellen, ist aber begrenzt durch verfügbare Modelle und fehlendes Feature Engineering. Die Qualität ist nur bei einfachen Mustern gut genug. | Vorwiegend statistische Modelle im Einsatz bei Bestandskunden. Dadurch sind die Ergebnisse unzureichend in der Qualität. | Führender Planungsanbieter für Prognose-Qualität mit Rapid Response. Große Modellauswahl, die allerdings nicht optimal und dynamisch kombiniert werden. | Klassische Machine-Learning-Methoden im Einsatz. Allerdings fehlt es dem System an Finetuning, was zu unzureichender Qualität führt. | Individualisiertes Ensembling aller existierender KI und statistischen Modelle in Kombination mit automatisiertem Feature Engineering. Das führt zu jedem Zeitpunkt zu bestmöglichen Ergebnissen und Prognosen auf bestehenden Daten. |
| Prognosequalität für Produkteinführung | Nicht möglich. Muss manuell geplant werden. | Nicht möglich. Muss manuell geplant werden. | Nicht möglich. Muss manuell geplant werden. | Nicht möglich. Muss manuell geplant werden. Referenzen können hinterlegt werden. | Produkte ohne Historie werden über Ähnlichkeiten automatisch vorhergesagt. Die Qualität ist oft besser als die der manuellen Prognosen. |
| Berücksichtigung von Out-of-Stock-Situationen | Muss manuell durch Demand Cleansing herausgefiltert werden. Outlier Correction und Replace Missing Values Funktionalitäten des Systems funktionieren nicht zuverlässig genug. | Muss manuell durch Demand Cleansing herausgefiltert werden. | Kann durch teure Implementierung automatisiert werden. Risiko besteht, dass Demand nicht richtig getroffen wird. | Relex berücksichtigt OOS für die Hochrechnung des zukünftigen Demands, aber bereinigt nicht um Substitutionseffekte. | KI-Agent stellt sicher, dass Bedarf, nicht Verkäufe, vorhergesagt werden. Out-of-Stock-Situationen werden automatisch im Training und der Prognose des KI-Agenten berücksichtigt und gelernt. |
| Selbstständiges Hinzufügen von Daten-Inputs möglich | Hinzufügen möglich, i. d. R. aber nicht wirksam ohne Data-Science-Beratung, wie Daten transformiert werden müssen. | Hinzufügen möglich, i. d. R. aber nicht wirksam ohne Data-Science-Beratung, wie Daten transformiert werden müssen. | Datenontologie für bestimmte Eingangsdaten vorhanden, mit sehr spezifischen Daten-Ontologien. | Datenontologie für bestimmte Eingangsdatenquellen vorhanden. Teilweise ein Extra-Modul. | Manuell und automatisiert (z.B. SFTP) möglich. KI-Agent übernimmt notwendige Transformationen, damit aus Daten richtig gelernt werden kann. Es wird kein Data Scientist benötigt. Der Planer kann autark arbeiten. |
| Weiterentwicklungs- und Maintenanceaufwand | Hohe Projektkosten durch spezialisierte SAP-Berater für jede kleine Änderung. | Hohe Projektkosten durch den durchschnittlich hohen individuell angepassten Anteil des Systems und die damit einhergehende Komplexität. | No Code Customization möglich, aber eingeschränkt. Daten- und Modellthemen erfordern Berater. | SQL und Python SDK lassen einfacher Erweiterungen zu. Teilweise Self Service. | Einfach zu erweitern mit geringen Projektkosten, da es saubere Schnittstellen gibt, die auf Python und SQL aufbauen. Maintenance wird vom KI-Agenten automatisch übernommen. |
| Analysefähigkeiten und Ergebnisse | Excel-Makro als Standardeinstiegspunkt. Hohe Flexibilität und gleichzeitig wenig Guidance, um optimal Ergebnisse zu evaluieren. Fiori bietet weitere klassische Dashboards. | Intuitive und gute UI, um Ergebnisse in Kontext zu setzen. Sehr stark auf den Planungsprozess fokussiert und weniger auf die Prognose. | Konfigurierbare UI, mit der bestimmte Analysen mit No Code selbst gebaut werden können. | Leistungsstarkes BI-Tool in Relex. Analysen können mit vorhandenen Daten erstellt werden. | Analysen zu Prognosequalität und Datenthemen sind eingebaut und müssen nicht erst aufgebaut werden. Auffälligkeiten werden aktiv gemeldet, nicht nur dargestellt – ohne Data Scientist und ohne eigenes BI-Projekt. |
| Manuelle Arbeit Forecasterstellung Planer | Viel manueller Aufwand für Demand Cleansing und Outlier-Ausbesserung. Hohe Komplexität der Menüführung, Filter und Formulare sowie uneinheitliche und unintuitive Oberflächen erhöhen den manuellen Aufwand. | Viel Zeit des Planers geht in Demand Cleansing und Outlier-Ausbesserung, als auch ins Demand Planning, da viele Prognosen durch mangelnde Qualität überschrieben werden müssen. | Demand Cleansing und Exceptions müssen basierend auf den automatischen Alerts noch manuell ausgebessert werden. Ein mittlerer Anteil an Produkten muss im Demand Planning manuell geplant werden. | Mittlerer Grad an Automatisierung. OPs werden auf Basis von definierten Exceptions geprüft und ggf. manuell angepasst. | Es wird alles automatisch erstellt. Planer hat Zeit, Ergebnisse zu prüfen und Prognosen systematisch zu verbessern durch das Testen von Hypothesen oder das einmalige Bereinigen der Stammdaten. |